Vladimir Bologov mit Wolfswelpen

Russische Wölfe brauchen unsere Hilfe

Der Biologe Vladimir Bologov ist der Einzige in Russland, der sich für den Schutz und die Erhaltung der dort lebenden Wölfe einsetzt. In seinem Land ist es erlaubt, ganzjährig Wölfe zu töten, also zu schießen, in Fallen zu fangen und zu vergiften.Eine einträgliche Sache, da die Regierung eine hohe Prämie für jeden toten Wolf zahlt. Welpen werden aus ihren Wurfhöhlen ausgegraben und erleiden das gleiche Schicksal.
Um wenigstens die Wölfe in seiner Region um Tver zu erhalten,betreibt er seit einigen Jahren eine Forschungsstation.Für die Aufzucht der Welpen hat er eine 6ha große Insel gepachtet und außerdem abseits der ohnehin schon verlasenen Dörfer noch zwei Gehege von 1 ha und 1.5 ha errichtet.

Im Frühjahr kauft er den Jägern die gefangenen Welpen ab und setzt sie in ein kleineres Gehege,entweder auf der Insel oder in dem 1,5 ha grossen . Das kleine Gehege ist erst nötig um den Gesundheitszustand und das Gedeihen der Kleinen beobachten zu können, denn die eigentliche Gehege gleichen einer Wildnis mit vielfältiger Vegetation,Moor, Wiese,Farn und Gebüsch, einem Bachlauf und riesigen Bäumen.Ab dem Alter von 5 Monaten dürfen die Welpen das Große Gehege nutzen und schon ein wenig die Jagd üben auf Mäuse, Vögel und andere Kleintiere.
Im nächsten Frühjahr wird das Gehege geöffnet und sie sind frei. Es wird aber weiterhin Futter im Gehege abgelegt bis die Wölfe völlig selbsständig sind und das Gehege nicht mehr aufsuchen.

Allein die Futterkosten für jeden Wolf belaufen sich bis dahin auf ca. 1500,- Euro

Vladimir Bologov hat in den letzten Jahren bereits 17 Wölfe erfolgreich ausgewildert und kein einziger ist den Jägern zum Opfer gefallen, da er einige von ihnen für sich und sein Projekt gewinnen konnte, allerdings gegen Bezahlung.

Aus seiner Erfahrung erlangen die Jungwölfe sehr schnell ihre angeborene Scheu vor Menschen wieder und schließen sich einem Rudel an oder gründen ein Neues in angrenzenden Gebieten.
Außerdem leistet er wichtige Aufklärungsarbeit,zeigt den Viehhirten wie sie ihre Nutztiere mit einer von ihm entwickelten einfachen,aber effektvollen Methode vor Wölfen schützen können und bemüht sich, die Regierung zu überzeugen,das Prämiensystem abzuschaffen.
Im Herbst 2003 hat Vladimir Bologov wieder zwei Jungwölfe erfolgreich ausgewildert( dokumentiert vom Bayrischen Fernsehen: "Der den Wolf versteht") und wird sich auch weiterhin um eingefangene Welpen kümmern. Er benötigt dringend finanzielle Hilfe und ich bitte alle Tier-und Wolfsfreunde, sich von ein paar Euros zu trennen. Auch kleine Beträge helfen!

Aktuelles

und unter

Weitere Informationen auf der Homepage von Vladimir Bologov

Noch eine Möglichkeit seine Arbeit zu unterstützen ist eine Ökovolontär-Reise zu seiner Station.

Ich habe ein Spendenkonto eingerichtet unter:

Gisela Müller
Sparkasse Harburg-Buxtehude
BLZ:20750000
KNR: 391359
Stichwort: Wölfe Bologov

Für Fragen stehe ich oder auch Vladimir Bologov (in englisch) jederzeit zur Verfügung.

Gisela Müller
21376 Salzhausen Bahnhofstr.6a
Tel. 04172 7348.
email@gisela-mueller.de

Vladimir Bologov
Vladimir Bologov [vbologov@gmail.com]

Eine erfreuliche Nachricht:

Ende April 2005 konnte ich 100 Dosen Esbilac ( die beste Welpenaufzuchtsmilch die es gibt!) an Vladimir Bologov schicken. So ist eine optimale Aufzucht der nächsten Wolfswelpen gewährleistet und sie werden einen guten Start in ein freies Leben haben.
Bis V. Bologov von ausgegrabenen Welpen hört und sie freikaufen kann, haben sie schon etliche Tage unter Mangelernährung gelitten. Sie sind bei den Jägern tagelang in irgendwelchen Schuppen eingesperrt und bekommen verdünnte Kuhmilch wenn sie Glück haben .Den Jägern ist es ziemlich gleichgültig ob die Welpen am Leben bleiben, die Prämie gibt es ja von der Regierung. Lohnender ist allerdings, wenn sie recht und schlecht überleben, um sie dann zahlungskräftigen Jägern vor die Flinte zu treiben, die für das „Abenteuer“ einen Wolf zu schießen eine Menge Geld zahlen.
Deshalb habe ich mich an die Firma PetAg in USA gewand, die uns die Milch zu einem sehr günstigen Preis für die russischen Wölfchen überlassen hat. Dieses Projekt konnte dank Spenden der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide finanziert werden. Freunde bei der Lufthansa haben den kostenlosen Transport nach Moskau übernommen.

Ein Fernsehteam des Bayrische Rundfunks hat einen Film mit dem Titel" Der den Wolf versteht" über V.Bologovs Wölfe gedreht, der schon mehrmals gesendet wurde.

Reisebericht aus Russland von 2004 !

Reisebericht aus Russland von 2005 !

Reisebericht aus Russland von 2006 !

Reisebericht aus Russland von 2007 !

Reisebericht aus Russland von 2008 !

meine HP ist umgezogen und neu gestaltet

zurück zur Startseite